In diesen Viedos zeigen wir dir, wie du deinen Gästen ein perfektes Spanferkel Erlebnis bieten kannst. In diesen Videos zeigen wird dir, wie du das Schwein so für den Grill vorbereitest, dass das Grillieren ein Kinderspiel und das Ergebnis perfekt wird.
Aufspiessen
Auf Wunsch übernehmen das Aufspiessen für dich. So bist du sicher, dass dir das Schwein nicht abraucht oder dir plötzlich um die Ohren fliegt.
Aufspiessen beim XL Grill
Mit dem XL Spanferkelgrill kannst du ein mittleres Schwein für bis zu 50 Personen grillieren.
Tipp: Beine einkürzen statt fixieren
Damit das Tranchieren am Grill einfach ist, werden die Füsse abgeschnitten und die Schnittflächen offen gelassen. Dadurch kann auf das Zusammenbinden der Beine verzichtet werden. Das Fleisch fortlaufend scheibenweise bis auf den Knochen abschneiden. Der Bauch wird offen gelassen und nicht gesalzen. So wird das Schwein innerlich geräuchert und trocknet weniger aus. Mit der Geflügelschere fortlaufend quer zu den Rippen dünne Streifen abschneiden.
Verzichte auf das Fixieren der Füsse an Halterungen. Dies sieht zu Beginn zwar schön aus aber bereits nach kurzer Grillzeit ziehen sich die Beine dermassen zusammen, dass die Haut reisst und die Knochen hervortreten.
Um Foodwast zu vermeiden, empfehlen wir, die abgechnittenen Füsse und als „Versuecherli“ zu grillieren oder Gnagi zu kochen. So erhältst du Jus zum Warmhalten.

Grill einfeuern
Wir empfehlen generell die Verwendung von Kohlebrickets, da die Wärmeabgabe konstant ist. Wir liefern von den Anzündkaminen und dem Anzündmaterial und den Kohlebrickets alles mit, was für den Betrieb nötig ist.
Vorsicht vor zu hohen Grill-Temperaturen. Während der ersten Stunde sollte das Ferkel KEINE Farbe kriegen, sonst ist die Temperatur zu hoch!
Kobold Grill einfeuern
Verwendung von Kohlebrickets
Zum Anzünden der Brickets werden 2 Anzündkamine und Anzündmaterial mitgeliefert. So kannst du die Brickets ausserhalb des Grills vorglühen lassen. Stelle als die Anfeuerungskamine auf eine feuerfeste Unterlage und lege je zwei Holzwolle-Anzünder“ ins Kamin und befülle sie mit Kohle oder Brickets. Zünde an und lasse besonders den Brickets eine halbe Stunde Zeit zum Anglühen.
Laufend eine kleine Anzahl Brickes auf den Grill nachlegen. Vermeide es, grosse Mengen“kalte“ Kohle in den Grill schütten. Sonst können sich die Kohlen mit herabtropfendem Fett vollsaugen und unerwartet zu brennen beginnen. Wenn die Temperatur zu fest gesunken ist, besser erneut die Brickets in den Anzündkaminen vorglühen lassen und erst dann in den Ofen schütten.
Bei der Verwendung von Holzkohle ist auf grosse Kohle mit wenig Feinanteil zu achten.
Verwendung von Holz
Holz darf nur in den offenen Grills „Survivor“ und „Kobold“ vewendet werden. Rechne mit 10-15 kg Holz pro Stunde und stellen die Feuerschale versetzt neben den Grill. Einfacher geht es mit Kohlebrickets und dem speziellen Grillkohlerost welcher dank geringerer Flammenbildung direkt unter das Schwein gestellt werden kann. Die konstante Wärmeabgabe verkürzt die Grilldauer und reduziert den Überwachungsaufwand.
Rechne 1 Stunde bis du schöne Glut hast. Wenn du bereits beim Einrichten in Zeitnot bist, wird sich dies in zu hohen Temperaturen rächen.
Grillieren
Rechne mit einer Grilldauer von 6 – 8 Stunden bei 120 – 150 Grad Grilltemperatur bis das Schwein bis zu innerst durchgebraten ist. Bei einer Kerntemperatur von 68 Grad ist das Schwein perfekt durchgegart und noch sehr saftig.
Wir geben dir ein Bluetooth Termometer mit, damit du die Kerntemperatur auf deinem Smartphone überwachen kannst. Das Thermometer vom Hals her unter das Schulterblatt stecken, so dass die Kerntemperatur nahe am Knochen gemessen wird.
Wenn du ein konventionelles Termometer verwendest, diesess erst nach ca. 3 Stunden einstecken, damit es vom Rauch nicht schwarz wird.

Zerlegen und Warmhalten
Wir stellen dir vom geeigneten Tranchiermesser über das Schneidbrett bis zum Speisewärmer alles Material zur Verfügung und übernehmen die Reinigung.
Verwende ein Bain Marie zum Warmhalten
Wenn das Schwein die Kerntemperatur erreicht hat, kann mit Tranchieren begonnen werden. Damit Fleisch, Bratenjus und Barbecue-Sauce warm bleiben, stellen wir Speisewärmer „Bain-Marie“ mit Wasserbad zur Verfügung. Durch das Wasserbad und den Thermostat ist sichergestellt, dass das Fleisch bei optimaler Temperatur nachziehen kann. Wir empfehlen, den Fleisch-Jus aufzufangen, das Fleisch zu schneiden und im Bain Marie ziehen zu lassen.

Das Fassungsvermögen pro Bain-Marie beträgt 3 x 5 Liter (GN 3 x 1/3).
Barbecue Sauce
Eine selbstgemachte Barbecue Sauce verleit dem Fleisch Pfiff und kommt bei den Gästen sehr gut an un. Die Geschmäcker sind sehr verschieden und unser Rezept ein Geheimnis, das uns nicht zu entlocken ist. Sei kreativ und probiere aus!